Übersichtskarte

Ubuntu

Montag, 30.09.2013

Brennend heißer Wüstensand... so schön schön war die Zeit... Pah von wegen, Südafrika ist scheiße kalt. Na ja zumindest die Kapregion im Winter.

Aber wir wollen ja nicht meckern, schließlich hatten wir uns nach 6 Wochen bei 34 Grad und 90 Prozent Luft-Feuchtigkeit auch auf kühlere Gefilde gefreut, um auch mal wieder aktiv zu werden. Vom vielen Liegen und Sitzen war der Hintern schon ganz platt.

Nach einem ersten lustigen Abend bei Elisas Onkel Freddie, Tante Magreth und ihren Cousinen Stefanie und Veronika nisteten wir uns bei Marion (Elisas andere Cousine), Robin, Töchterchen Mia, Hunde Spencer und Lucy und Kater Scuzzlebutt für die nächsten 3 Wochen ein. Schon auf der Fahrt von Cape Town nach Glencairn bei Simons Town bekamen wir einen ersten Eindruck vom Land. Landschaftlich mit seinem sanften mit Buschland und dem endemischen Heidekraut (Sorry Marion den richtigen Namen konnten wir uns nicht merken:-) überzogenen Bergen ein Augenschmaus. Auch die Häuser wirken auf den ersten Blick sehr gepflegt und man könnte den Eindruck haben, sich ans Mittelmeer verirrt zu haben... Wären da nicht diese Befestigungsanlagen, die eher an die Ost-West Grenze erinnern. Fast alle Häuser sind von mannshohen Mauern umgeben, auf denen wahlweise Stacheldraht, elektronische Zäune oder Metallspitzen auf den potenziellen Eindringling warten. Diese Vorkehrungen werden zusätzlich von der La-Bello-Welle unterstützt: bei unserem ersten Spaziergang durch die Wohnsiedlung entfesselten wir eine Stimmung, die wir sonst nur von Tahiti kannten. Waren es dort die Hähne, die einer nach dem anderen loskrähten, rasteten nun die Wachhunde aus.Allerdings waren wir sehr überwältigt von der Freundlichkeit und Lebensfreude der Südafrikaner. Gerade im Vergleich zu Thailand eine Wohltat.

Doch wir hatten ja das Glück in einer Wohlfühloase zu leben. Lediglich von einem kleinen Zaun umgeben, liegt das wunderschöne hölzerne Reich der Ogdens mit ihrer knaller Terasse und einmaligem Blick auf die Berge. Also zappzerapp das Stühlchen aufgestellt, Zigarre rausgeholt, Weinchen auf den Tisch, Kindchen in den Sandkasten und einfach das Leben genießen. Unser Gutwetter Kontingent schien danach allerdings erstmal völlig leer zu sein. Herrlichstes Wuppertaler Herbstwetter, 13 Grad und fiesel Nieserregen, hach wie daheim. Ja und... macht uns doch nischt!! Schließlich hatten wir uns ja auch viel zu erzählen und beim knisternden Kaminfeuer ein paar Filmchen zu gucken, ist nach 7 Monaten ohne Glotze ja auch mal schön. Außerdem brachte die kleine Mia viel Leben in die Bude. Es dauerte zwar ein wenig, bis sie sich damit abgefunden hatte, dass die komischen, großen, durchgeknallten Eindringlinge wohl nicht mehr gehen würden, aber danach war das Eis gebrochen. Bücher gucken, auf Ferdinand schaukeln, Paviane im Baum beobachten, alles mochte Mia sehr gerne, aber nix kam gegen ihre Leidenschaft für Geckos an. Mindestens 100 Mal am Tag sagte sie mit ihrem süßen Stimmchen, wo alles ein Gecko saß, sitzt oder sitzen wird. Dank des Accurate Weather Dienstes, der seinem Namen wirklich alle Ehre machte, konnten wir die Regenlöcher wirklich stundengenau nutzen. Ob mit den Hundis durch die tolle Landschaft zu laufen oder mit Mama Marion und teilweise Papa Robin über verschiedene afrikanische Märkte zu gehen, den super schönen World of Birds und das Aquarium in Cape Town besuchen, an Ideen fehlte es uns nicht. Und auch ein Wine-tasting in den Stellenbosch Bergen durfte natürlich nicht fehlen. Schön morgens um zehn Weinchen und Käse inhalieren, watt willste mehr.

Zwischendrin machten wir uns noch mal für eine Woche mit dem wohl ältesten Mietauto Kapdstadts in Richtung Garden Route auf die Sockens - wir nannten ihn liebevoll Ranzi. Gut für den Geldbeutel schlecht für die Arme (keine Servo, datt et datt überhaupt noch gibt). Und wenn wir anfangs mitten im Nichts auch noch sehr nervös wurden, wenn die Karre mal wieder nicht anspringen wollte, hatten wir doch schnell die afrikanische entspannte Mentalität übernommen. Ist kein Problem, wird das Batteriekabel halt wieder draufgesetzt und weiter gehts.In Hermanus wurde dann auch endlich Elisas große Wal-Sehnsucht befriedigt. Wir hatten die gigantischen Meeressäuger schließlich schon in Kanada, an der Westküste Amerikas und in Neuseeland verpasst bzw. war es uns schlicht zu teuer gewesen.

Das Warten hat sich dann aber auch richtig gelohnt. Denn die Bucht von Hermanus ist picke packe voll von den hier lebenden Southern Right Walen. Schon vom Ufer aus konnte man sie mit bloßem Auge pünktlich zum Mittagessen aus dem Wasser herausspringen sehen. Bei der Bootstour durften wir dann diese einmaligen Geschöpfe auch noch von ganz nahem betrachten... einfach Wahnsinn!Während der ganzen Woche war der Wettergott uns noch mal gnädig. Auf der Gardenroute hatten wir einfach alles: nette Leute, Wanderwege entlang an steilen Felsklippen oder mitten durch den Busch, Parties mit Hostelbesitzern in der midlife-crisis, Bundesliga-Gucken mit Rugby Opa, Adventure Höhlenkriechen... nur eins hat gefehlt, das Gefühl in Afrika zu sein. Lediglich als Elisa auf dem Strauß ritt, kam mal Safari-Feeling auf.Für eine Woche kehrten wir dann noch mal zu den crazy Ogdens zurück, um unter anderen noch schnell den Tafelberg über die gefürchtete Westflanke zu besteigen - schwups einmal falsch abgebogen, da haste die Felswand vor Dir. Es war aber ein Riesen-Spaß, weil wir neben dem indischen Kanadier, den wir schon beim Straußenreiten getroffen hatten, mit 3 lustigen Inselmenschen den ambitionierten Pfad bestritten.

Kurz darauf hieß es dann Willkommen heißen und Abschied nehmen zugleich. Denn Thorstens Eltern (womit hier Vatta Dete samt Frau Ulli gemeint sind) gabelten uns bei Marion und Robin auf. Bei Fish und Chips wurde sich auf der Traumterasse verabschiedet und ein neues Kapitel unserer Reise aufgeschlagen: raus aus der totalen Freiheit rein ins Familienkorsett:-) Um das als riesig angekündigte Auto (was sich als Mini-Van herausstellte) gänzlich aus allen Schweißnähten platzen zu lassen, wurde am nächsten Tag noch Vatta Walter eingesammelt... Und los ging das Abenteuer.

Ca. 2500 Kilometer, davon 1500 auf ner Schotterpiste zusammengepfercht wie in einer Sardinenbüchse. Ok zugegeben, wir mussten uns schon ein wenig an den neuen Rhythmus und die Eigenarten der Ü-60-Fraktion gewöhnen. Dem einen war es zu kalt, der anderen zu zugig und wenn die Staubwolke kam, dann gings erst richtig ab: Hektisch mussten alle Fenster geschlossen werden, blitzartig schnellte der Finger des Beifahrers hervor, um auf I-N-N-E-N-L-U-F-T umzustellen und gemeinsam wurde durchgeatmet, wenn dieses Abenteuer überstanden war. Tatsächlich warteten aber auch noch ein paar echte Abenteuer auf uns fünf. Als wir morgens am Fish-River-Canyon beim Frühstück die Landschaft genossen, schoss quasi aus dem Nichts ein kleines bauschiges Paket hervor und schnappte sich wie Usain Bolt beim Staffelsprint ganz lässig unsere Müsliration für die nächsten drei Tage. Da auch die Verfolgungsjagd der Pavian-Bande völlig aussichtslos war, entpuppten sich unsere Eltern als wahre Meisterdiebe und schleusten das ein oder andere Brot auf unseren Campingplatz. Doch wirklich spannend wurde es erst als unsere Fahrt von einem wilden Aufschrei gebremst wurde. Denn als einziger hatte "Walter der Taube" bemerkt, dass etwas am Auto nicht stimmte. Wie recht er damit haben sollte, stellte sich beim Blick auf den völlig zerfetzten linken hinteren Reifen heraus. Alles kein Problem, schließlich wusste jeder der Männer ganz genau, wie wir das gelöst bekommen... leider hatten auch alle drei eine komplett andere Vorstellung davon. Während sich die Mädels schlau raus hielten und Fotos machten, kam der Krisenstab irgendwann auch zu einer Lösung. Das war aber auch bitter nötig, hatte in der Zeit des Radwechselns sich auch Reifen Nummer zwei (rechts hinten) verabschiedet. Dank unserer vorbildlich vorbereiteten Eltern hatten wir zwei Ersatzreifen dabei und das mittlerweile eingespielte Team konnte so problemlos auch diese Aufgabe bewältigen.

Wer denkt aller guten Dinge sind drei, liegt vollkommen richtig. Zwei Tage später platzte uns dann auch noch Reifen Nummer drei kurz vor Kükis Lodge (Elisas Onkel). Die nächsten vier Tage ließen uns dann aber das Gummi vergessen, denn auf Rostock Ritz wartete neben dem schönsten Pool Afrikas auch einige spannende Wanderungen durch Steppen und Schluchten (wenn die Tatzenspuren im Canyon immer mehr zunehmen, sieht Elisa schon eine ganze Leopardenfamilie auf sich zukommen und schleppt als Waffe kilometerweit Stöcke durch die Gegend ) aber auch anderes Getier auf einen - abends auch auf dem Teller (mmmmhhhh... lecker). Und mit Kücki haben wir auch sehr lustige Abende verbracht.

Aber die Reisegruppe Mimihirt zog es weiter von diesem Paradies. Über Swakopmund ging es noch ins Erongo Gebirge, wo wir neben einem Buschmann-Walk viele kleine Wanderungen durchs trockene Land machten. Während Detlef es vorzog beinah beim Gamedrive zu erfrieren (ett is aber auch kalt hier), wurde Thorsten beim Joggen beinah von einer Oryx aufgespiest und böse von einem brütenden Strauß angeglotzt.In Windhoek hieß es dann Abschied nehmen. Ulli und Detlef wurden in den Flieger und Walter auf einer Lodge (aus)gesetzt und wir brausten der Etoscha-Pfanne entgegen.

Schon nach den ersten Kilometern in diesem Nationalpark befanden wir uns inmitten einer Elefantenherde. Wahnsinn, einfach nur faszinierend. Allerdings ist es schon ein komisches Gefühl, trotz Auto fühlt man sich so winzig. Da konnt man auch schnell sehen, dass verglichen mit indischen Elefanten nicht nur die Ohren um einiges größer sind.Unser Safariglück blieb uns auch danach hold, wodurch wir noch Leoparden, Löwen, Hyänen, Nashörner, Giraffen und tausende Springböcke und Zebras bewundern durften.Während Elisa nicht genug bekam "boah Thorsten jetzt wach doch mal auf, hier steht ein Nashorn DIREKT auf der Straße", hatte Thorsten nach 3 Tagen alles gesehen und war gesättigt "mh ja, noch ein Nashorn, hab ich jetzt aber auch schon gesehen."

Zum Abschluss wurde Vatta Walter nochmal eingesackt und ab ging es an die botswanische Grenze, wo wir noch drei Tage auf einer echten Burenfarm die Seele baumeln ließen. (Datt die so ein tolles Trampolin und nen Pool haben wussten wir bis dahin ja noch nicht)

Morgen heißt es dann auch für uns tatsächlich ab nach Hause. Und während Ihr das so lest, habt Ihr Euch doch sicherlich schon die ganze Zeit gefragt, warum wir die Überschrift "Ubuntu" gewählt haben, woll? (Ja, die Neugier merkt man euch an)

In Südafrika haben wir eine Township-Tour gemacht, bei der Mama Charlotta uns erklärte, wie das Leben im Ghetto funktioniert. Hast du mal kein Brot oder Eier, wird einfach beim Nachbarn geklopft. Willst du einen Kilometer gehen, plan mal lieber 2 Stunden ein, denn mit jedem wird ein Pläuschchen gehalten. Das Teilen des ganzen Lebens nennen die Xhosa dort Ubuntu.

Die Idee finden wir sehr schön und haben in den 8 1/2 Monaten auch gelernt, alles zu teilen. Das wir immer noch zusammen sind, zeigt doch schon wie schön wir das fanden.

Und wir freuen uns natürlich auch sehr, bald unser Leben wieder mit euch zu teilen. Wer von euch dann noch weitere lustige Geschichtchen hören möchte - kein Problem, ladet uns doch einfach mal zum Essen ein:-) 

No TukTuk today, tomorrow or the day after tomorrow

Mittwoch, 21.08.2013

Why no sex from behind in a stinky super small bus toilet??? Its hot Haaaiijjjukke49 Grad und es wird noch heisser Da gehts lang Nanane oho Touri-Lemminge Pornarama Crazy German Crazy Gottheit Mit Bruder Jiiipppiii. Neee... nich schon wieder scheiss Foto. Schwanzvergleich Rosa fuer die Maedchen, blau fuer die Jungs Der Koh Samui Kniffel Klub Kabelsalat Promi beim Tauchen entdeckt... vermutlich auf Koks(samui) Fahrer mit Helm muss reichen Hmmm... heute wird geGrill(t) Alte Froschfresse Suche die vier Fehler Party-Demonstration Okay... einmal dann doch Tuktuk Also an Karneval ist bei uns mehr Stimmung Schlangen Tauziehen Puuh Angkor und et Lisbeth Angkor ohne Lisbeth Hehe gute Laune Scheiss auf Ernie... Ne ohne den laueft nix Traktor-Demo Sweet dream are made of Coconut eklige Huehnchen Reis(e)- Gruppe Alta Baum auf alta Steine Affen Angkor Haut mal rein... die stinkt cooler alter Baum sawaadhiii ka... guten Tag

Hatten wir in unserem anderen Bericht geschrieben, dass wir schon Taiwan wuselig fanden, bedachten wir dabei noch überhaupt nicht, dass es verglichen mit Thailand gerade zu gesittet zugeht. Das alles kann uns ja aber nichts anhaben - dachten wir zumindest da noch.

Reiseerprobt wie wir sind, nahmen wir in Richtung Unterkunft nicht ein überteuertes Taxi, sondern die gute Anbindung mit der Bahn. Der Weg ins Hotel erschien uns schon abenteuerlich. So war Thorsten mit seinem Rucksack viel zu groß für die thailändischen Bürgersteige und Bedachungen und konnte sich nur vorsichtig in Quasi-Modo-Stellung fortbewegen. Da uns überall auch schon die Hauptstromversorgung entgegenkam, zum Teil mit offenem Kabel-Ende auf Kopfhöhe, kam uns das vorsichtige Gehen aber sehr entgegen. Unser Hotel entsprach gluecklicherweise nicht dem erstenm Eindruck und so schlugen wir hier unser Lager auf und kehrten gleich zweimal in den "Nice Palace" zurueck.

Da wir uns schon vorher ueberlegt hatten, nach Angkor Wat, Kambodscha, zu fahren, machten wir uns am nächsten Tag in die Mega-Touri-Straße "Kao Shan Road" auf, schliesslich reiht sich dort Reisebuero, an Anzuggeschaeft, an Krimskrams-Laden, an Reisebuero. Das musste am ersten Tag natürlich mal mit nem Tuk Tuk (Bild) zu nem natürlich voellig überteuerten Touripreis sein, aber so hatten wir wenigstens einen ueberaus gut gelaunten Fahrer (was sich als echte Ausnahme herausstellen sollte - dazu spaeter mehr).

Waren wir in Taiwan mit unseren europäischen Gesichtern noch eine Rarität, wimmelte es hier geradezu nur von Westlern und verkaufswuetigen Fritzen. Wir fanden diese Ober-Touristraße furchtbar und waren dankbar, als wir ein kleines Reisebüro fanden, dass fuer Bangkoker Verhaeltnisse vertrauenswürdig aussah. Dort erfragten wir auch, auf welche Tourifallen man aufpassen müsste und bekamen gleich eine ganze Palette an guten Ratschlaegen. Und tatsaechlich erlebten wir einige dieser Tricks noch am selben Nachmittag. Natuerlich hatten wir trotzdem (wahrscheinlich nur dank der Tipps) alles im Griff. Dennoch war es für uns eine neue und unangenehme Erfahrung. Zuvor waren wir in allen anderen 6 Ländern, fast immer auf sehr nette und hilfsbereite Menschen getroffen. So mussten wir erstmal lernen umzudenken, was uns sichtlich schwer fiel, waren wir doch an soviel Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft gewöhnt!

Richtig geschockt waren wir aber erst an der Grenze zwischen Thailand und Kambodscha. Allein der Weg dahin war schon ein Abenteuer. Voll gequetscht mit 12 Personen saßen wir in einem Mini-Van. Elisa hatte das Glück neben dem gefährlich hohen Berg aus Gepäckstücken zu sitzen. Doch das gereiht schnell in Vergessenheit. Spaetestens nach drei Fahrminuten war sie viel mehr damit beschäftigt, den doch sehr ambitionierten Fahrstil unseres Chauffeurs zu verfolgen. Die Greifspuren im Sitz sieht man wohl jetzt immer noch :-)

Kurz vor der Grenze wurde uns dann im samften Ton eines Unteroffiziers erklärt, dass wir jetzt unsere Pässe abgeben und Formulare fürs Visum ausfüllen muessten. Klingt erstmal komisch, war ab er so und haben wir dann halt gemacht. An der Grenze dackelte die Reisegruppe brav hinter unserem Führer her... klar, alle wollten ihre Pässe wieder. Dieser erklärte uns dann auch ueberaus gelangweilt das weitere Prozedere: Erst den Grenzübergang von Thailand, dann den von Kambodscha überqueren. Dass wir dafür mehr als 2 Stunden brauchen würden, war uns natürlich nicht klar. Wie die kleinen Schafe versammelte sich das tapfere Grüppchen hinter der Grenze wieder - wir waren mittlerweile schon Verbündete! Als wir dann wieder die beiden freundlichen Herren von der Schieberbande (so zumindest unser Eindruck) entdeckten, wollten wir uns schon vom Rest der Gruppe verabschieden, hatten wir doch als einzige das Taxi gebucht. Aber pffffffff, von wegen. Nach einer weiteren immer hitziger werdenden Diskussion mit Arschi und Lochi sassen wir dann dennoch in einem Bus... begleitet vom Gelaechter unserer Schafsherde. Und das war noch lange nicht alles auf unserer Reise nach Siem Riep... doch darauf muesst ihr warten, bis wir wieder da sind... Nur so viel sei gesagt: Aus dem urspruenglichen Verdauungsschnaps, wurde ein Taxibesaeufnis.

Am Ende kamen wir dann aber dennoch leicht beduselt und völlig geschafft in umserem Hotel an, was uns fuer alle Strapazen entlohnen sollte, da es sich als absolute Wohlfühl-Oase entpuppte. Das Personal kümmerte sich so rührend um uns, dass wir die Strapazen (schnell hinter uns lassen konnten (gut, die einstuendige Massage im Hotelzimmer hat vielleicht auch was damit zu tun gehabt.

Also ging es fuer uns tatsaechlich entspannt in unseren ersten Tag nach Angkor Wat. Und das war auch gut so. Ansonsten haetten wir wohl kaum die ganzen faszinierenden, gigantischen, unglaublichen, einfach krassen Bauten der faszinierenden, gigantischen, unglaublichen, einfach krassen Khmer erfassen koennen. Denn Angkor ist (ACHTUNG: Wortspiel) viel mehr als nur ein Wat!! Auf 50 Quadratkilometern erstreckt sich das alte Angkor aus dem 13. Jahrhundert. Damals lebten hier ueber eine Million Menschen in der groessten Stadt der Erde. Schon unglaublich, ist Kambodscha heute eines der aermsten Laender der Welt. Wer gerne mehr Informationen dazu wuenscht, kann sich dafuer in Thorstens Kurs im kommenden Wintersemester einschreiben: Wat iss noch mal Angkor? Mi 20-24 Uhr, Kneipe.

Wir hatten aber den Eindruck, dass auch jetzt aktuell, 30 Jahre nach dem Fall der Roten Khmer, was im Land tut. Das konnten wir direkt am naechsten Tag, als wir Angkor Wat aufm Fahrrad weiter erkundeten, am eigenen Koerper erleben. Nichtsahnend fuhren wir die Strasse entlang und befanden uns von einem auf den anderen Moment in einer riesigen Grossdemo der Opposition. Tausende von Menschen fuhren euphorisiert die Strasse entlang und verspruehten gute Laune. So ein politisches Engagement kennen wir von Deutschland nicht (auch wenn es natuerlich nicht dasselbe ist). Wir haben uns auf jeden Fall mitreissen lassen von der Stimmung, der vor allem jungen Menschen - viele alte gibts aber ohnehin nicht mehr (eingehendere Infos dazu in Thorstens Kurs). Also um auf den Punkt zu kommen, Angkor Wat war echt lohnenswert und seine Strapazen irgendwie auch. Einen weiteren aufregenden Tag verbrachten wir auf den Sozios zweier Kambodschianer, die uns auf den abenteuerlichsten Wegen (Jetzt waren Elisas Krallen allerdings nicht in einem Sitz, sondern im T-Shirt oder auf der Haut des Fahrers - geschrien hat er trotzdem nicht) das Hinterland zeigten und uns auch kulturelle Eigenheiten wie kleine Snacks aus dem Reich der Krabbeltierchen nahebrachten. Aber wir sind ja offen fuer alles, woll?

Der Rueckweg nach Bangkok war fahrtechnisch dann mal wieder mehr als gefaehrlich, weil der Fahrer es bevorzugte, mehr auf der anderen als auf der eigenen Strassenseite zu fahren. Aber als sich herausstellte, dass wir mit zwei Maedels aus Wuppertal-Unterbarmen (die eine auch noch mit Nevigeser Wurzeln) zusammengepfercht sassen, war der Gespraechsbedarf groesser als die Angst.  

Nach so viel Aufregung wollten wir dann nur noch eins - Sonne, Strand, Palmen und vor allem Entspannung. Die ersten drei Dinge sollten wir auch bekommen... Jedoch hiess es erst noch mal eine Abenteuer-Fahrt im Nachtbus zu ueberstehen. Vor der Abfahrt wurden wir auf Handzetteln darauf hingewiesen, Fotos vom Bus, der Kennzeichen und der Fahrer zu machen, weil das Stehlen des Gepaecks des Nachts oefter schon mal vorkommen koennte (suuper beruhigend!!!). Also wurde aus der urspruenglichen Idee, ganz entspannt durch die Nacht zu fahren, eine weitere 15 Stunden Obacht-Tour - waehrend Elisa mit der Kamera bewaffnet Wache schob, uebernahm Thorsten die Ueberwachung im Traum.

Aber ab Koh Samui begann dann wirklich der entspannte Teil. Dort und besonders auf Kho Tao fanden wir unsere Gelassenheit wieder. Wir machten uns mittlerweile sogar ein Spaesschen daraus, wenn wir mal wieder im Restaurant oder sonstwo unfreundlich begruesst wurden. Wir laechelten der Bedienung einfach so lange ins grimmige Gesicht, bis diese schliesslich nicht anders konnte, als zurueck zu laecheln. Manchmal haben wir das echt schon nach ner halben Stunde geschafft, gut woll?! Worauf wir aber erst sehr spaet eine passende Antwort fanden, war das staendige von allen Seiten fragende "TUK TUK??? HEY TUK TUK TOMORROW???". Erst ein T-Shirt inspirierte uns die passende Antwort " No tuk tuk today, tomorrow or the day after tomorrow" zu geben.

Die Inselaufenthalte haben uns aber insgesamt landschaftlich und auch menschlich sehr gut gefallen. Auf einer Rollertour um Kho Samui bekamen wir die Gelegenheit auch mal die Kultur und verschiedene Tempelanlagen zu besichtigen. Und klar, die Straende duerfen natuerlich nicht vergessen werden. Ett iss schon schoen. Und die Verkaeufer am Strand waren auch echt nett und haben uns thailaendisch beigebracht oder mit Thorsten saemtliche Bundesligsten samt Aufstellung diskutiert (und das ohne ein Wort englisch zu sprechen). 

Und je laenger wir in Thailand waren, desto mehr entwickelten wir auch ein Gespuer dafuer, kleine lokale Restaurants zu finden, die auch tolle Gerichte zauberten.. und nicht nur gebratenen Reis mit Chicken oder Pa Thai.

Fazit zu Thailand: Man muss sich ein bisschen einfinden und vielleicht "noch besser" vorbereiten, um die Tourispots und damit die tausenden Fliegenfaenger zu vermeiden. Den Norden, den wir leider nicht bereist haben, wuerden wir uns noch mal angucken, weil es da wirklich noch sehr schoene und ruhige Ecken geben soll. Allerdings kaeme fuer uns Thailand als Reiseland sonst nicht noch mal in Frage. Iss aber nicht so schlimm, schliesslich gibts ja noch soo viele andere Laender, die wir noch nicht bereist haben. Diese stehen dann bei der Weltreise Nummero 2 aufm Programm!! (Voraussichtlicher Start: Januar 2014 nach dem Skiurlaub)

Kulturschock... mhh.. einfach lecker

Mittwoch, 07.08.2013

Mango-Eis-Alarm Krasses Panorama Im Memorial-Park Kaum verheiratet und schon nur noch am Essen Schoen im Wohnzimmer entspannen Sportlich in Taipeh unterwegs Und dann endlich wieder... mmmhh... essen Thorsten: so dann machste hier dat Soessken... Max: mmmmmhhhh ohja... Massage-Bus Nazi-Buddhas Tempelparade in Kaohsiung Der Ohrenkneifer Normale Buddhas Naaaachtmarkt Das hamm wa selbst bestellt Auf dem Weg gen Sueden sind lauter kleine Staedtchen und merkwuerdige Kollegen Maloche Sucht den Fehler! Von den tausend Anstiegen hatte Max uns nichts verraten Friedhof auf taiwanesisch Ne Abkuehlung fuer den Profi und die Raeder Gefangenenkunst im Gebirge Da laufen se... die Knast-Kuenstler Das mit den Tueten haben wir auch nicht ganz durchschaut Mit Gleichaltrigen ist es einfach am schoensten Wir am zweithoechsten Gebaeude der Welt Der Taipei 101 ist uebrigens Max Arbeitsplatz Das sind die Jungs von der Rollergang Nicht alles ist einfach nur lecker Das ist wirklich ein einziger Baum aller Anfang ist schwer unser Lieblingsmittags-Mann-Vegetarier-Freund schoen wuselig Boaaahhh.. Melooooone Baeeehhmmm... Baeehmm Blutreisstick gefaellig Tempelkunde Gabentische Ahja... ne, och... aha laaaaangweieieieilig Sheng Kai Chek oder so... halt der Taiwangruender und sein Haeuschen komischer Vogel... Scheeeli mein Name Wenn der Taifun kommt... hilft nur Unauffaelligkeit vorher gabs noch Fruehstueck ganz romantisch Angeeekooommmeeen und kaputtUnd dann war da noch Karaokeeeee mit unserem Star Betty Elisa mit ihren Maedels beim Friseur nur was will man? Da hilft nur ne entspannende Fussmassage und natuerlich Liebe

Morgens um 6 stehen wir dann nach nem 12 Stunden-Flug bzw 16 Stunden-Trip zwar sehr müde, doch auch sehr neugierig auf neuem Terrain.

Die nächsten Tage werden wir bei Betty und Max, sehr gute Freunde von Thorsten verbringen. Dass wir nach unseren Wildniserfahrumgen und etlichen Plumpsklos froh sind, mal wieder in nem Bett zu schlafen und ein Bad zu haben, kann man sich denken. Aber die Wohnung übertrifft alles. Nicht nur, dass sie sehr groß ist, sondern bei jedem Toilettengang wird dein Po mit Wasser umspült und anschließend gefönt...

Nach einer kurzen Erholungspause in unserem Wellness-Paradies zieht Max mit uns los und die nächsten Stunden, wie auch die nächsten Tage kommen wir aus dem Staunen gar nicht mehr raus. Gerade im Vergleich zu Neuseeland ist hier so viel los auf den Straßen. Überall stehen dicht zusammengedrängt Roller und Fahrräder. Jeder Zentimeter Platz wird genutzt, denn er ist in so einer Stadt Gold wert. Wir werden in die verschiedensten kulinarischen Köstlichkeiten eingeführt und als wir am ersten Abend auf einem Nachtmarkt landen, sind wir völlig geflasht und übermannt von den vielen Sinneseindrücken, die uns hier schier entgegenkommen. Überall strömen uns die unterschiedlichsten Gerüche entgegen- einige sehr interessant und lecker, andere na ja könnt ihr euch schon vorstellen, Stinketofu und Co lassen grüßen! In den Straßen wimmelt es nur von Menschen (durch die Wärme erwacht die Stadt erst abends zum Leben, was sie angesichts der sonst so hässlichen Gebäude aber auch viel schöner macht) und überall strahlen uns Neonlichter und Lampions entgegen. Die Lädchen, entweder als Geschäfte oder als Straßenwagen sind eng aneinandergequetscht und quellen vor Ware förmlich über. Ob Fischkopfsuppe, tote Schildkröten, lebende Schlangen, Hühnerfüße, ganze Gänseköpfe (gebraten allerdings) - dem Mutigen sind hier keine Grenzen gesetzt. Fürs erste wagen wir uns aber nur Schweineblutreissticks zu probieren, auch schon ganz schön krass. Allerdings bietet die Taiwanesische Küche viel mehr als das. Und in den nächsten Tagen zeigen Betty und Max immer wieder neue Gerichte, die unsere Gaumen zum Staunen bringen. So probieren wir selbstgemachte Klößchen mit Fleisch, Shrimps oder Gemüse, Sagoperlen im grünen Tee mit Milch, eine Melange an Köstlichkeiten wie Lachs, Garnelen, Fleisch und die verschiedensten Gemüsesorten, die ein Koch an einer Platte vor uns direkt frisch zu bereitet... und nicht zu vergessen, das Mangoeis.... mmmh ein Traum!

Ihr merkt schon, wie viel das Leben in Taiwan mit Essen zusammenhängt, eine Tatsache, die uns sehr entgegenkommt:-)

Leider nicht unseren Wampen. Deswegen entschieden wir unseren Tagesrhythmus von schlafen, essen, dösen, essen wieder mit etwas Sport zu bestücken. Mit dem Zug ging es nach Hualien und von da mit dem Rad weiter nach Tautung. Rund 200 Kilometer in vier Tagen bei über 40 Grad und plötzlich ganz allein und ohne Max und Betty... beides eine echte Herausforderung. Der Schweiß rinnt einem nur so den Körper entlang und man kommt mit der Flüssigkeitszufuhr kaum hinterher. Doch glücklicherweise gibt es in jedem Dörfchen einen Tante-Emma... äh Tante Wong Laden. Tante Wong  hat es allerdings nicht so sehr mit der englischen und wir noch viel weniger mit der chinesischen Sprache. So mutierten wir zu wahren Pantomie-Künstlern ( vor allem die Kleines-Mädchen-Muss-Aufs-Klo-Geste war der Knaller und sorgte überall für Gelächter...klappte aber jedes Mal:-) Leider ist nicht jede Geste so eindeutig, aber dank vieler lieber und ebenfalls vielreisender Freunde hatten wir für solche Fällen unser Point-it Büchlein zur Hand was vom Dumpling bis zum Deutschland-Adapter alles an Bildern parat hatte. Und selbst wenn es mit der Kommunikation mal gar nicht klappte, waren die Taiwanesen wirklich stets sehr freundlich und hilfsbereit. Einziges Problem: wenn sie gar keine Ahnung haben wo es lang geht, schicken sie dich nach einigem Zögern irgendwo hin... hatten wir aber schnell raus.

Außerdem ist bei einer Fahrradtour ohnehin der Weg das Ziel und zu gucken gab's wieder jede Menge. Architektonisch blieb sich Taiwan treu... also keine schönen Gebäude. Dafür gabs wieder viele booahs und uiuius und krass wie schöön und guck mal hier beim Anblick der Landschaft. Heißt in Worten: tiefhängende Wolken, die surreal in den Gipfeln von bewaldeten Bergen lagen, ein weitläufiges Tal, in dem sich ein riesiger Fluss entlang schlängelte, Bergfriedhöfe, Tee-und Reisfelder und die letzten 90 km trafen wir auf unseren Freund den Pazifik, der uns schon seit Vancouver begleitet.

Und obwohl wir auf unseren Rädern gerade zu danach lächzten ins kühle Nass zu springen- mit Schwimme iss nix.  Die Zuwege zum Meer sind sehr rar. Das liegt zum einen daran, dass viele Taiwanesen nicht schwimmen können und nicht braun werden möchten, zum anderen ist es in ihrem Glauben begründet, dass im Meer Geister sein sollen.

Uns schreckt aber nach knapp sechs Monaten reisen nichts mehr und so sprangen wir in die Fluten. Nachdem wir allerdings die Strapazen einmal auf uns genommen hatten und auf dem Rückweg zu den Rädern mehr schwitzten als vorher, dachten wir uns: Okay, schwimmen können wir ja auch noch in Thailand.

Bevor es aber aufs asiatische Festland ging, wartete noch eine große Feier von Bettys Familie auf uns... Wir freuten uns schon riesig auf ein echtes taiwanesisches Fest mit viele Spielen. Doch dann kam Soulik!

Draußen auf dem Pazifik hatte sich ein Taifun gebildet, der von Tag zu Tag an Stärke zunahm. So wurde kurzerhand die Feier abgeblasen... hehe... und wir (eigentlich nur Elisa) schwankten zwischen Ausharren im Süden oder einmal im Auge des Taifuns stehen... wir haben uns für Ersteres entschieden. Gar nicht so dumm, woll?!

Für uns ergab sich somit die Gelegenheit für zwei Nächte im riesigen Fu Guan Shan Tempel in Kaoshiung zu verbringen. Neben ein paar völlig übertriebenen Disneyland-Konstruktionen für die chinesischen Touris, stand für uns auch ein Essen mit den Mönchen, also das echte Tempelleben auf dem Programm. Wirklich spartanisch ist dieses in Taiwan aber wohl auch nicht. Gemeinsam betritt man den Speisesaal, die Schälchen werden aufgrund von uns mysteriösen Gebräuchen hin und her gerückt und anschließend wortlos (puuu... ratet mal, wem das schwerfiel?) das Essen mit den Stäbchen regelrecht in sich hinein schaufelt... es soll ja bloß kein Genuss aufkommen, auch wenn es verdammt lecker war.

Es ist schon eine besondere Erfahrung nur das Klappern der Stäbchen zu hören und dabei ca. 400 Mönchen gegenüber zu sitzen und in sich zu gehen.

Das Gefühl dieser Gelassenheit überstand problemlos den 5stündigen Rückweg nach Taipei- danke Massagebus.Jaaa, ihr habt richtig gehört MAASSAAGE-BUUUUS, riesige Sessel mit Liege- und Massagefunktion für gerade mal 15 Euro, krass woll?

6 Tage Taipei warteten noch auf uns, was sich aber mehr wie eine halbe Stunde anfühlte. Hier ein kleiner Ausschnitt davon:

Fahrradfahren am Fluß entlang, das zweitgrößte Gebäude der Welt hochfahren ( ist auf der 53. Etage übrigens Max Arbeitsplatz), ein unfassbar krass leckeres Frisches Buffet-Restaurant plündern, in welchem wir uns wirklich zügrln mussten, nicht den Kopf unter den Schokobrunnen zu halten. Den Elephant-Hügel mit Max besteigen und die skyline bei Nacht bewundern und auf dem Rückweg auf Schlangen zu treffen. Elisas Geburtstag auf ner gemütlichen Terasse zu feiern und natürlich durfte auch ein Besuch im KTV nicht fehlen. Das heißt Karaoke mit Buffet und Privat-Room, sehr viel Lachen und im Anschluss heisere Stimmen. Meditieren mit Max im Tempel und zack war es schon ein Uhr nachts und 5 Stunden vor dem Abflug.

Vielen Dank liebe Betty und Max für diese unvergessliche Zeit bei Euch!!!

Ach ja eins haben wir noch vergessen... Besonders spannend war für uns auch ein überraschender Perspektivwechsel. Während wir sonst immer unsere Kamera im Anschlag haben, um die Attraktion einzufangen, waren in Taiwan (zumindest im ländlichen Teil) wir die Attraktion. So zückten die Taiwanesen oder noch eher die chinesischen Touristen ihre Apparate und schwenkten ganz plötzlich vom Tempel auf uns... klar lohnt sich ja auch!

Die Kiwis- ein lustiges Völkchen: vom Country-Club bis zu Schweine Stuart

Montag, 15.07.2013

Guten Morgen Leben Kontraste pur Ueberschwemmung puuh gleich geschafft Idyelle Der Sportstudent bei der Arbeit Wandern macht muede huhu schafis extreme camping yeeeaaahhhhhh...... ...wir sind oben angekommen!! Wind...? ...Hose!!! Somewhere under the rainbow Schaafis Die Neuseelaendischen Spielplaetze muessen getestet werden die hauen immer ab, wenn man Fotos macht... Palettenkneipe in Christchurch Christchurch Neue Friese Kaikoura die dicke kleine Robbe Hahahaha Wandern macht auch gaga ...und ist ganz schoen anstrengend ...aber macht auch gluuueecklich ueber den Wolken Unsere kleine Huette Der Mann bei der Arbeit......und beim Waschen ...und die Dame vorm Herd! Hehe lauft nur, wir kriegen euch trotzdem! Gruselgrab Glueht nur ihr Wuermchen Erst die Arbeit... ...dann das Vergnuegen! Cathedral Cove kleiner Thorsten grosser Kopf Sueesss!!! Du bist der Stinki...nein DU! Na Lust auf Fernsehen mit George? oder ne kleine Spritztour? Stuart, George und wir Luftspruenge

Nach den Anstrengungen des rauhen Westens gönnten wir uns mal wieder einen Besuch im Aquatic-Center (war auch echt mal wieder nötig:-) mit krasser Whirlpoolaction mal wieder inklusive, wo wir vom nem local einen Geheimtip bekamen. Fûr 2 Nächte stiegen wir darauf hin für nur 8 Dollar die Nacht und Strom!! welch Luxus, auf dem Parkplatz des Country-Club Gore ab. Die Mitglieder dieses Clubs trinken gerne viel Bier, kloppen ihr Geld in 20 verschiedene Spielautomaten und freuen sich ungemein, wenn sie dich mit mindestens 3 Promille noch im Pool abzocken.

Doch wer glaubt wir würden nur in Bars abhängen oder durch die Wildnis watscheln, hat sich aber mal gewaltig geschnitten. Denn an der Ostküste der Südinsel gibt es sogar richtige Städte mit echten Menschen. In Dundedin pulsiert das Studentenleben während in Christchurch die Menschen noch immer mit den verherrenden Auswirkungen des Erdbebens von 2011 zu kämpfen habenvon. Die gesamte Innenstadt ist ein Sperrgebiet (aber auch hier wird eine Touriattraktion draus gemacht, denn man kann hier mit Tourbussen durchfahren), aber die Kiwis hier lassen sich nicht unterkriegen und trotzen mit viel Farbe und Kreativität. So gibts hier ein stylisches Einkaufszentrum, welches aus Containern gebaut wurde, ein Biergarten aus Palettengeformt und etliche verrückte aufmunternde anti-erdbeben Events.

Und dann kam Kaikoura. Unser persönlich highlight an der Ostküste. In diesem kleinen verschlafenen Nest treffen die Naturgewalten aufeinander. Auf der einen Seite der Pazifische Ozean, auf der andere  2500 Meter hohe Berge, und im Untergrund brodelt das Erdinnere. Haha macht uns aber nix, im Gegenteil finden wir wunderschön und Robben und Seebären und Pinguine und Kühe und Shags und Wale (die haben wir aber leider nicht gesehen) auch.

Der perfekte Ort um auch mal wieder die Wanderschuhe zu schnüren. 4 Stunden nonstopp bergauf zum Mount Fyffee von 100 Höhenmeter auf 1600 uiuiui! Aber schööön... umd anstrengend umd schön. Oben hatten wir diesmal eine winzige Hütte ganz für uns. Kaum ist die Zivilisation verflogen und keine Hilfe in Sicht, war der Mann wieder ganz Mann und die Frau wieder ganz Frau. Während Elisa die Betten herrichte und die Suppe auf dem Ofen zubereitete (ok nicht übertreiben, es waren doch nur Nudeln aufm Gaskocher), hackte Thorsten draußen wie ein Irrer auf das Holz ein. Denn unsere bisherigen Hüttenerfahrungen hatten uns geprägt. Diese sollte uns auf eine neue Art in Erinnerung bleiben. Wir verfeuerten ein Stück nach dem anderen und es wurde mollig warm, dann heiß und dann zu heiß. Schließlich, nur noch in Unterhose lagen wir schwitzend auf unseren Matten und konnten vor Wärme kaum einschlafen. Jaja, zumindest haben wir nicht gefroren.

Nur zwei Tage später war dann schon nach 6 Wochen das Abenteuer Südinsel beendet, schließlich warteten im Norden auch noch einiges auf uns. Los ging in Wellington. Dort stürzten wir uns nach einer gefühlten Ewigkeit mal wieder in das Nachtleben und besuchten das Te Papa, Neuseelands Nationalmuseum. Ganz viel zu sehen, ganz viel zu erfahren und noch mehr zum Anfassen... da freuen sich die Kinder und Elisa noch mehr.

Der Wettergott, der uns bislang mehr als wohl gesonnen war, sollte uns danach für vier Tage den Rücken kehren... wir vermuten, er hat einen kurzen Abstecher zu euch gemacht... vielen Dank! Denn dadurch haben wir nicht nur den Taranaki, sondern auch den Tongariro samt Frodos Schicksalsberg verpasst. Schnee, Hagel, Sturm alles war dabei. Okay, gucken wir uns das eben bei Weltreise Nummer zwei an.

Bringt ja alles nichts, fahren wir halt der Sonne entgegen und kaufen aus Frust vier Hosen. War aber auch nötig, alle anderen waren durch die Wanderei zerrissen und wir sahen schon aus, wie die coolen Kids der 90er. Über Taupo und Rotorua, die wir schon kurz auf der Hinreise besucht haben, gings auf die Coromandel Halbinsel... schon wieder eines dieser Paradiese.... yeehaaa. Wir waren schon länger auf der Suche nach den berühmt berüchtigten Glühwürmchen und hier hatten wir einen Tipp bekommen, sie kostenlos in den alten Goldminen der Broken Hills zu entdecken.Tatsächlich fanden wir auf unserem ersten Weg eine kleine Höhle. Mutig wagten wir uns einen Meter voran und sprangen prompt drei wieder zurück. Am Ende des kleinen Ganges lagen menschliche Gebeine samt Turnschuhen, Helm und Brille... ganz schön gruselig... wie bei den Goonies. Doch Elisas Neugier war stärker als ihre Angst und so feuerte sie Thorsten ganz mutig aus dem Hintergrund an, doch endlich mal nachzusehen, was denn da genau los ist. Beim zweiten Blick entpuppte das scheinbare Grab als Witz... und zwar kein schlechter. Die Glühwürmchen fanden wir kurz darauf im 500 Meter langen Stollen. Wie ein kleiner Sternenhimmel leuchteten sie uns entgegen.... einfach nur schön.

Keine zwei Stunden später hatten wir uns dann einen Spaten geschnappt und buddelten und einen Pool am Hot Water Beach, wo heiße Quellen auf Meerwasser treffen - ein echter Wahnsinn. Das eigentliche Highlight wartete allerdings erst am Abend auf uns. Wie so oft in Neuseeland hatten wir uns auch dieses Mal erst in Dämmerung auf die Suche nach einem Schlafplatz begeben. Auf einer kleinen, engen Schotterpiste hielten wir zur kurzen Pipi-Pause und wurden kurz darauf mitten im Nichts von Stuart und seinen 60 Schweinen überrascht. Ein wenig perplex waren wir aber kurz darauf direkt von seiner Herzlichkeit und seinen süßen Babyferkeln eingenommen und willigten auch nach kurzer Bedenkzeit in sein Angebot ein, die Nacht bei diesem kleinen Hippy-Hobbit,, so sah er zumindeast aus, zu verbringen. Wo wir genau unseren kleinen Camper für die Nacht abgestellt hatten, sahen wir aber erst am nächsten Morgen. Sein "Hof" war eine Mischung aus Schrottplatz und Schweinestall, die kleinen süßen Kackhäufchen waren überall zu finden und die Schweine rubbelten sich fröhlich an den 20 verschiedenen Autowracks (nachts übrigens auch an unserem). Der eigentliche Knaller war aber, als wir ein Blick in Stuarts "Wohnzimmer" warfen, in dem er mit seinen 'mates' und seinem Lieblingsschwein George nette Fernsehabende verbringt. Ein Glück hatte er uns nicht eingeladen....

Die Kiwis sind auch ein sehr barfußliebendes Völkchen, was wir immer wieder erleben durften. Selbst an kalten Tagen oder in einer Stadt wie Auckland trifft man immer wieder hobbitähnliche Füße.

Unsere wunderbare Zeit ist hier jetzt zu Ende und die letzten beiden Tage in Auckland bereiten uns wohl schon mal auf unser nächstes Ziel, Taiwan vor, wo es bestimmt ein wenig wuseliger und auch wärmer vorgeht.

Datt sieht ja hier aus wie an der Müngstner Brücke

Dienstag, 02.07.2013

Neuseeland huhu wir sind daahhaaa!schwups auf einmal ist der Winter da Thorsten und sein Freund der Baum Thorsten in seinem Element djungel king gleich hebt er ab so schoen ist es da ach ja die Jungs beim Zaehneputzen nach 36km Wandern mehr als gluecklich unser Freund Fred Copland track... geschafft yuchuu so sahen die Wege aus Wo ist der Weg??? Immer den orangenen Dreiecken nach krass lang, tief und wackelig!!! die Strickmaedels, Fred und wir Fox Glacier Be aware of dangers!!!!! mmh wo sind denn nun die pancake rocks? Denniston Lokfuehrer von damals froehliche franzoesische Freundschaftstrinkerei kochen am Strand Jeder Schritt sitzt Wenn ich schon 2 Butterbrote geschmiert habe und noch 3 Stunden wandern muss, wieviel Hunger bleibt dann noch? dulululu Die Gelblinge 20 kg kein Problem... Ja da gehts lang der Winter ist wirklich da! mmh klar ohne Worte oder 1000 puuh geschafft wo ist denn der Rest meiner Klasse? old school Palmsisters haha von wegen ok wir sind halt doch regelliebende Deutsche hahahahahaha Freeeiiheit die Buschamazone Lake MarianFruehstueck am Meer Thorsten vs. birds at breakfast time schoene Puscheln hotsprings einfach nur himmlisch einer von 100000 schoenen Fluessen Rotorua 

Ja ja ja, hat ewig gedauert mit dem neuen Bericht. Aber es gab hier auch viel zu sehen!

Den besten Start hatte Neuseeland allerdings nicht hingelegt. Mit ner dicken Erkältung dank der Klimaanlagen von unseren letzten zwei Tagen auf Tahiti kam Elisa schon geschwächt an. Hinzu kamen 15 Grad Wärmeuntschied, Nieselregen, alles grau in grau, halt so'n ganz normaler Wuppertaler Sommertag :-)

Und da wir befürchteten, dass alles noch viel schlimmer werden sollte, schließlich stand Neuseeland ja der Winter bevor, machten wir uns schleunigst auf in den Süden. Nur wie?

Die Nachwehen von Bronco (wir telefonieren heute noch mit den wenn auch sehr netten Versicherungsmenschen:-) haben uns dazu bewogen dieses mal nicht auf die selbstgekaufte coole Karre zu setzen und stattdessen so einen potthässlichen (beavis und butthead ähnlich) dafür aber praktischen Campervan zu mieten, der für die nächsten 53 Tage unser Zuhause sein sollte.

Natürlich heißt bei uns "ganz schnell" in den Süden immer mit der Ruhe. Und so haben wir für die 800 km von Auckland bis zur Fähre in Wellington noch 4 Tage gebraucht. In Taupo und Rotorua haben wir in heißen Quellen an einem Fluß gebadet, in der Nähe von Palmerston North (das Bielefeld von Neuseeland, wie wir spaeter erfuhren) unsere ersten Buscherfahrungen gemacht, um dann von windy Wellington nach Picton überzusetzen. Warum es windy Wellington hieß, haben wir so richtig erst auf dem Wasser gemerkt, als uns gefühlte 12 Meter hohe Wellen entgegenschwappten und unser fish and chips snack von der einen Seite des Tischs zur anderen rutschte, während neben uns eine Dominowelle der Kotzeritis anfing.

Sobald wir aber die Marlborough Sounds erreichten, wurden wir von einer riesigen Delfinschule (nein kein Haus, wo Delfine was lernen;-) so nennt man die Gruppen) und strahlend blauem Himmel begrüßt. Da direkt um die Ecke einer der sogenannten Great Walks im Abel Tasman Nationalpark lag, entschieden wir uns spontan unsere Rucksäcke zu packen und für 4 Tage das Auto mit dem Zelt und dem Wanderschuh einzutauschen. Nachdem wir es beim Fruhstück mit Blick auf den Fjord und etlichen kleinen gefiederten Freunden jaaaaanz jemütlich angehen ließen, fiel uns plötzlich ein: Hoppala in ner halben Stunde gehts los. Und zwar genau in ner halben Stunde. Schließlich hatten wir eine Verabredung mit dem Wassertaxi, das uns am anderen des Walks aussetzen sollte. So wartete mal wieder eine ganze Gruppe Menschen nur auf uns, um endlich starten zu können. Der ganze Stress sollte sich aber lohnen. Denn allein die Fahrt war schon ein Knaller. In einer kleinen einsamen Bucht trafen wir auf etliche Heuler, die vor Neugierde kurz davor waren unser Boot zu entern und unser Schifffahrtskapitän gab eine Anekdote nach der anderen zum besten. Die Wanderung selbst machte einen noch schwereren Eindruck auf uns und zwar im wörtlichen Sinne. Denn trotz aller Bemühungen wirklich nur das aller aller Nötigste mitzunehmen, waren unsere Rucksäcke nur unmerklich leichter als eine Woche zuvor als wir den Flieger verließen. Wir hatten also wirklich alles dabei - vom Kaffeefilter bis zur Nagelschere - außer einer Kleinigkeit... die Wanderkarte, die wir uns für 12$ in Wellington geholt hatten, lag im mollig warmen Auto. Brauchte man aber ohnehin nicht.

So fanden wir auch ohne Probleme zum ersten Campingplatz, zu dem wir allerdings durch hüfthohes Wasser waten mussten. Dafür wurden wir mit einem einzigartzigen, hell leuchtenden Sternenhimmel und einem kletsch-nassen Rasen, der uns eine arschkalte Nacht bescheren sollte, herzlich begrüßt. Aber wer den Bryce Canyon überlebt hat, lässt sich von 4 Grad Zelt-Innentemperatur nicht abschrecken, zumal der nächste Tag schon wieder mit Sonne pur und über 20 Grad im Schatten auf uns wartete.

Also wanderten wir fröhlich unserem nächsten Zwischenziel entgegen. Elisa trillerte auf ihrer Mundharmonika und mittlerweile musste Thorsten auch nur noch 200 Meter Abstand halten... so gut war sie schon.

An der Bark Bay angekommen, lernen wir Inara aus Lettland sowie Carol und Stefan aus Frankreich kennen, mit denen wir erst essbare Muscheln sammeln und später einen witzigen Abend verbringen, der besonders schön endete... wir hatten uns nämlich für diese Nacht ganz heimlich in die Hütte eingeschlichen. So ein schönes warmes Bett ist ja schon was Feines.... vor allem für das Lischen... hmmm, schön muckelig. (wir wurden übrigens nicht erwischt, obwohl wir uns natürlich als letzte um 10 Uhr aus der Hütte aufmachten und an einem der Ranger vorbeischlichen).

Dass wir beide ein unterschiedliches Wärmeempfinden haben, zeigte sich dann auch noch mal am nächsten Tag - als uns der Weg vorbei an "Cleopatras Pool" führte. Während Thorsten es kaum erwarten konnte, in das kristallklare Wasser samt Naturrutsche zu springen, verweilte Elisa samt Jacke und Schal auf einem Felsen in der Sonne... das Wasser war allerdings auch so kalt (Männer wissen, was gemeint ist). Unseren letzten Abend auf dem Weg verbrachten wir aber wieder im Zelt... doch dank eines bunten Haufens aus aller Welt, der für jede Menge Training des Zwerchfells sorgte, und eines ordentlichen Lagerfeuers, von dem wir gar nicht weg wollten, war die Kälte dieses Mal halb so schlimm.

Am letzten Tag brach dann der so lange verborgene Sportstudent aus uns raus und wir knallten die letzten 13 Kilometer in zweieinhalb Stunden weg.

Jetzt waren wir endgültig angefixt und entpuppten uns als regelrechte Wandervögel... ist halt auch das Billigste, denn für den Rest (Jetboot, Fallschrimspringen, Bungeejumping, Rafting, Klettergärten, Thermal Spa, Sightseeing-Tour 1-768... jedes Örtchen hat quasi dasselbe Angebot) bräuchte man alleine schon mindestens 10.000€.

Doch halt!... so schnell gehts ja nicht auf die Strecke. Wer will denn da wandern ohne Winterausrüstung? Denn wir schlauen Füchse haben bei der ganzen Vorfreude auf Tahiti mal eben unser Winterzeug nach Hause geschickt. So mussten zwei neue Softshell-Jacken her (wie praktisch, wollten wir ja ehh immer mal haben), die ihren Zweck auch mehr als erfüllten.

In den nächsten zwei, drei Wochen entwickekte sich in unserem kleinen Camper eine schon beinahe erschreckende Alltagsroutine: Raus aus dem Schlafsack, rein in die eiskalten Klamotten, bei einem Powermüsli schnell die tägliche Wanderroute rausgesucht und los gings. Lediglich die Kulisse änderte sich täglich: Ob Hochplateau bei Deniston samt Industrie-Geschichte, Robbenkolonie bei Westport, die längste Hängebrücke irgendwo im Nirgendwo oder die berühmten Gletscher, die bis in den Urwald hineinreichen, nichts war vor uns sicher - auch nicht unser Freund Fred.

Denn seit ein paar Tagen verfolgte uns (oder verfolgten wir... je nach Sicht der Dinge) der kleine 20-jährige blondschöpfige Ossi Fred aus Apolda. Egal wo wir hinkamen, war er schon da oder umgekehrt. So wanderten wir auch die 18 Kilometer des Copland Tracks bis zur Hütte hinauf und waren schon kaum noch verwundert, wer uns da in den Hotpools begrüßte... unser Freund Fred, der auf diesen Trip bestens vorbereitet war. Außer einem Schlafsack-Inlet hatte er nichts Warmes dabei. Und da die riesige Hütte mit dem nassen Feuerholz aber mal überhaupt nicht warm werden sollte, frierten wir ein bisschen und er sich den Arsch ab.

Danach verbrachten wir noch etliche witzige Abende: Während wir den Kleinen elterlich bekochten, führte er uns in die Geheimnisse der Jugendsprache ein... also für was für Tuhsen es sich lohnt, mal nen ganz reudigen Weg abzulatschen.:-)

Bei unserer Wanderung waren wir aber wieder ganz auf uns gestellt. Unser Weg führte uns jetzt durchs Fjordland in Richtung Milford Sound. Diese Landschaft ist mit Worten und selbst mit den Augen kaum zu erfassen. So fand Elisa am ersten Tag noch kurz und knackig: "Dat sieht hier ja aus, wie anner Müngstener Brücke" Nur dass die Brücke fehlte, die Berge mal locker 2000 Meter höher, die Gipfel schneebedeckt waren und man von der Steilklippe fast 50 Kilometer weit blicken konnte... aber sonst wirklich alles wie im Bergischen:-)

Leider konnten wir wegen Tunnelarbeiten nicht ganz bis zu den Fjorden vordringen. Dafür konnten wir aber Teile der im Sommer sonst Monate vorher ausgebuchten Great Walks ablatschen. Auf dem Routeburn Track erhaschten wir dann als Belohnung doch noch einen Blick auf den wunderschönen Fjord. Dafür nahmen wir auch noch mal eine eiskalte Hüttennacht auf uns, die aber durch eine witzige Kiwitruppe angenehmer wurde.

Achja.... im hippen Queenstown waren wir auch noch. Extra fürs Champions League hatten wir es am Tag zuvor angesteuert, um uns morgens um sechs aus dem Bett zu quälen und mit 50 Deutschen das Spiel zu gucken... da ja jeder weiß, wie es ausgegangen ist, brauchten wir also dringend Ablenkung. Also wurde hier jeder naheliegende Berg bewandert, Schneetreiben hin oder her, was bei den kälte- und extrem schneescheuen Kiwis für einige Verwunderung sorgte und sie uns mehr als einmal eine Mitfahrgelegenheit anboten.

Nach 5 Wochen brauchten wir dann aber mal eine kurze Pause von Wandern, Höhenmetern, Eis und Kälte und so ging es für uns vom Westen in den Osten und von Süden gen Norden (das bedeutet hier unten in die Wärme A.d.R.)

Wie das aussieht, erfahrt ihr in der nächsten Folge von Mampfi und Schlafi:-)  

Haere mai oder nana...

Samstag, 01.06.2013

Abendessen mit Panoramblick uiuiu schooenchill out party with kitty and thorstidie blumenmaidBlumen-Deppschoen woll?datt leben geniessenjaaa morgens sehen die suess aus!!! Ein Nerd in der Suedsee (ist der Schutz gegen den Sonnenbrand) mmh Kokusnuss

RollentrainingWaltrainingwie aus der Werbung...Teil 2kommt bloss her!!!

Monsumregen zum Zaehneputzen nutzensportlich unterwegs am Belvedere...aber fuer den ein oder anderen auch recht anstrengendzusammen trauemenCocktailabend unterm SternenhimmelGuten Moogaaaeenn!!Wo ist der Fehler?

die Campinggang: Chubby and SylviaUnser Freund Fred......und sein hammer Fisch des Tages!!!eigentlich sieht das Wasser viel blauer ausjaaa wir waren auch aktiv am StrandAber dann erst mal wieder ausruhen!!!

auf Tahiti mit Wellen.. da hat der Thorsten Spass... und et Liesschen wird nassVon allem eine bitte!... ooocchh doch nicht mit Schale essen!Impressionen von unserem alltaeglichen Leben dort :-)Und noch ne Aussicht

Stingy und Rochi... unsere schleimigen Freundeyeeaaahhh krasser Wellengang und wilder Wild.. datt staerkt die Mukkiswo sind denn nu die Haie?Stark!

...wie der Polynesier sagt. Mit sanften Ukuleleklängen und tanzenden Tahitianerinnen mit Blumen geschmückt- so wurden wir morgens um halb sechs bei 30°C und zarten 100% Luftfeuchtikeit begrüßt. Also direkt raus aus den Winterklamotten und rein in die Flippes.

2000 Südpazifische France (16€) kommen uns allein schon wegen der Tausend viel vor und instinktiv machen wir es richtig und nehmen nicht das Taxi, sondern den Bus, der nur ein Bruchteil dessen kostet. Allein das ist schon ein Abenteuer. Bereits um halb sieben ist anscheinend ganz Papete auf den Beinen, der Bus ist brechend voll und wir quetschen uns mit unseren riesigen Rucksäcken gerade noch so rein. Die Leute sind aber unglaublich hilfsbereit. Eine Frau klammert sich die ganze Fahrt über an Elisas Rucksack, damit dieser nicht runterfällt und wir hatten schon Sorge, dass die gute Frau Krämpfe bekommt! Uns hat dieses Erlebnis so gut gefallen, dass wir auch nach der Fähre, die uns nach Moorea bringt, bei diesem Fortbewegungsmittel bleiben.

Wir sind völlig überwältigt von der Landschaft und während der Fahrt hört man immer wieder staunende Laute von uns oder das Schlürfen unserer frischen Kokusnüsse... mmh lecker:-)

So kommen wir an unserem neuen Domizil unserem Campingplatz bei Herrn Nelson und seinem Drachen an (so haben wir später seine wirklich außerordentlich unfreundliche Frau getauft, aber dazu später mehr)!

Denn erst mal zu den guten Dingen und die sind zahlreich. Von den angekündigten Kakalaken (im Internet darf halt jeder was schreiben) war keine Spur und die Lage unseres Platzes war unvergleichlich. Der Campingplatz liegt direkt und damit meinen wir nicht 200 Meter Fußweg, sondern DIREKT am Meer und damit an einer der schönsten Lagunen die Französisch-Polynesien zu bieten hat... sagen die anderen, wir waren ja nirgends anders. Also Zelt aufgeschlagen und ab in die Fluten... ääh Badewanne. Denn von Flut oder Strömung oder gar Wellen kann hier nicht die Rede sein. Vielmehr gleicht die Wassertemperatur dem Warm-Badetag in Wuppertal-Cronenberg und das Wasser bewegt sich ebenso wenig wie wir. Von den Eindrücken des ersten Tages überwältigt, gehen wir schon um halb sieben schlafen!!! (Da war es auch schon stockduster)

Doch von wegen Ausschlafen... schon 12 Stunden später wecken uns die völlig durchgeknallten Inselhähne, die uns danach auch gerne mal nachts um 2 oder 3 aus dem Bett krähten, weil sie direkt neben unserem Zelt ihre Männlichkeit beweisen mussten. Unsere Theorie dazu: Auf der Insel muss es einen ganz bekloppten Hahn geben, der womöglich auch noch blind ist, und einfach mitten in der Nacht loslegt. Die anderen geraten völlig in Panik und denken, sie hätten den Sonnenaufgang schon wieder verpasst, legen also einer nach dem anderen auch los und so schwappt die Kräherei wie eine Laola-Welle über die ganze Insel, bis sie wieder beim ersten ankommt und schon geht die ganze Chose wieder von vorne los.

Am zweiten Tag haben wir uns dann schön wie die Obertouris gespielt: Erst ein Schnorchelset kaufen, dann mit dem Kajak raus zur Lagune, vier Stunden die Unterwasserwelt beobachten (Thorsten: jupp, geil! Elisa: boah guck mal... hier die ganzen tollen Fischis... hier guck mal boah sehen die krass aus... die leuchten in tausend verschiedenen schillernden Farben... Wahnsinn in was man wörtlich für eine andere Welt abtaucht) und schwupsdiewups nen fetten Sonnenbrand holen und da das für Thorsten natürlich nicht ausreicht, gibts noch obendrauf ne Korallen-Fußschnitt-Verletzung gratis. Doch weder davon noch vom ständig nörgelnden niemals grüßenden und lachenden Hausdrachen lassen wir uns Tag zwei verderben. Ohnehin blieben es die einzigen schlechten Erfahrungen.

Denn nicht nur, dass wir jeden Morgen am wohl schönsten Ort der Welt wach werden durften, wir lernten auf dem kleinen Campingplatz auch noch viele liebe Menschen kennen. Da waren zuerst Sylvia und Chubby, die beiden Ungarn aus London, mit denen wir zwei Wochen lang sauviel Spaß hatten, aber dennoch nie verstanden haben, wie man sich komplett von Dosenfutter ernähren kann und welche Rolle Sylvias Guru bei der gesamten Geschichte spielt:-)

Die Tage zogen nur so ins Land. Elisa besuchte täglich ihre Zebrafischkolonie, Thorsten versuchte seine Performance im Wasserrollen zu verbessern, gegen drei ging es zu unserem Lieblingsfranzosen Frederic zum Fisch des Tages, abends bestaunten den Sonnenuntergang sowie die kleinen Blacktip-Haie und aller spätestens gegen neun, manchmal sogar halb zehn gings ab in die Heia... bis Alexandra und David aus Frankreich auftauchten.

Elisa gierte schon seit dem ersten Tag nach einem Cocktail am Strand und mit Alexandra hatte sie dann auch beste Unterstützung gefunden. Bei Vollmond und Ukulelen-Klängen tanzten wir am Strand und verbrachten einen unvergesslichen Abend... besonders Thorsten und Alexandra wurden noch drei Tage später von ihrem Körper herzlich daran erinnert.

Jetzt braucht ihr aber nicht denken, dass wir nur auf der faulen Haut gelegen hätten. Jeden Tag gings für uns mindestens einmal die 300 Meter (und zwar jeweils) zum "Shopping Center", es hieß wirklich so, und einmal haben wir uns sogar ein Fahrrad gemietet - war aber ganz schön anstrengend bei der Hitze.

Da wir aber dennoch die ganze Insel erkunden wollten und uns in Neuseeland der Winter drohte, haben wir mal spontan um zehn Tage verlängert. Diese füllten wir mit Rollerfahren, noch mal Kajak samt Rochenstreicheln (fühlen sich wie nasse Champignons an) und jeder Menge Entspannung... et is aber auch ne Luftfeuchtigkeit, da kannse ja nur liegen, puuuh.

Selbst die Obdachlosen sind bei dem Wetter zu kaputt zum Betteln - hammse aber auch nicht nötig. Leben sie doch wie die Könige in einem verlassenen Bungalow-Komplex, fangen ihren eigenen Fisch und flücken die Früchte von den Bäumen. Das mit den Früchten haben wir auch hinbekommen, aber fischen war ja Quatsch, wir hatten ja unseren Frederic.

So fiel es uns - vor allem Elisa, die sich am liebsten am Tag des Abflugs mit aller Macht an einer Palme festgekrallt hätte - selbst nach 17 Tagen nicht leicht dieses Fleckchen Erde mitten im Pazifik zu verlassen. Aber mit Neuseeland wartete schon das nächste Abenteuer auf uns.

Vivos Los Vegos und die wueste Wueste

Freitag, 17.05.2013

  Giga Grand Canyon Da rastet auch Thorsten aus Elisa hingegen ganz relaxt Der Schnee kam mal ueberraschend fuer uns Krasser Bryce Canyon In der Spalte Der kleine Thorsti Morgens halb sechs... am Canyon scheisse kalt mit Heide und Fritz Dat war aber auch schoen Tunnel mal anders grosse Klunker im Zion Park Der King lebt einfach krass Haben wir mal nicht gemacht Peggy's Diner in the middle of nowhere Naechster Stopp L.A. mit CarinaWer hat mehr Angst?BaywatchKenn wa nich

Von den 51 Staaten haben wir nun schon 2\17 bereist ( wer keine Ahnung von Mathe hat, nicht schlimm, Elisa auch nicht und klärt auf:-)  )

 

Washington, Oregon, California, Arizona, Nevada und Utah; zusammenzählen müsst ihr aber selber, woll:-)

So führte uns unser letztes großes Amerika-Abenteuer einmal quer durch die Kalifornische Wüste zu dem Ort, von dem fast jeder sagt "once in a life" muss man ihn gesehen haben: Las Vegas. Nachdem wir nur dort waren, wissen wir auch warum.

Am Tag unserer Abreise von Carpenteria gab es natürlich mal wieder eine Menge zu organisieren und so kamen wir natürlich viel zu spät los... das sollte sich aber diesmal als echter Glücksgriff herausstellen.

Schließlich hätten wir ansonsten wohl kaum in Peggy Sues Diner in Ghosttown an der Grenze angehalten und wären nicht in diese verrückte 50er Jahre Welt mit den wohl leckersten Sandwiches der Wüste eingetaucht. Und wir wären eben auch nicht in der Dunkelheit über den weltberühmten Las Vegas Strip gefahren. Jeder kennt die Bilder dieser Glitzerwelt aus dem Fernsehen, dennoch übermannt sie einen, wenn man sie zum ersten Mal live sieht... es ist wirklich wie das Eintauchen in eine fremde Welt, in der alles schlicht gigantisch ist: der riesige Springbrunnen tanzt zur Musik, David Copperfield kommt einem von einem riesigen Bildschirm entgegen geflogen und auf der Spitze eines 50-stöckigen Gebäudes schießt eine Pyramide einen überdimensionalen Lichtstrahl in den Himmel.

Wir selbst waren zwar nicht direkt auf dem Strip untergebracht, dafür war unser keineswegs kleines Hotel in Downtown geradezu billig und an Unterhaltung mangelte es auch dort nicht. So verspielten wir munter ein paar kleine Dollar im Kasino des El Cortez (Elisa holte sogar etwas an Plus aus den Automaten raus, während Thorsten beim Blackjack chancenlos war) und noch bevor das Suchtpotenzial Überhand nehmen konnte, verließen wir Vegas nach zwei verrückten Nächten wieder. Vorher sorgte Thorsten im Sportwetten-Bereich noch für Aufsehen, als er den Last-Minute-Sieg des BVB über Malaga lautstark bejubelte und ihm eine gescheiterte Persönlichkeit nach der nächsten zu einem offensichtlichen Millionengewinn gratulierte.

Von Vegas aus führte uns Bronko auf seiner letzten großen Reise zum Bryce Canyon. Worüber wir hier nicht nachgedacht hatten: der Canyon liegt auf 2400 Metern und da kann es Mitte April schon mal richtig kalt werden. Doch Hotels waren einfach zu teuer und so schlugen wir bei 22 Grad Fahrenheit (ca -6 Grad Celsius) unser Zelt auf und vebrachten die wohl kälteste und damit auch kürzeste Nacht unserer Reise und vermutlich auch unseres Lebens. War aber alles halb so schlimm, schließlich soll der Bryce seine wahre Schönheit ohnehin nur bei Sonnenaufgang zeigen. Da wir ja ohnehin kaum geschlafen haben, waren wir zur Abwechslung mal überpünktlich an Ort und Stelle. So standen wir gemeinsam mit Heidi und Fritz (die beiden hießen wirklich so und waren dabei noch Amerikaner) an der Klippe und warteten auf die Sonne. Diese ließ aber auf sich warten, da sich eine kleine Arschlochwolke davorgeschoben hatte. Trotzdem war unser Überlebenskampf in der Nacht nicht umsonst. Denn ob Sonne oder nicht der Bryce Canyon sieht einfach irre aus. Da hilft auch kein Beschreiben. Einfach die Bilder bestaunen!

Und da wir ja schon mal da waren ( also knapp 500 km entfernt) und Heidi und Fritz uns eindringlich darauf hinwiesen, dass wir das Land ohnehin nicht verlassen dürften, wenn wir nicht da waren, bogen wir auch noch zum Grand Canyon ab. Schließlich sei es dort auch "a bit warmer". Also ging es über ein gigantisches Hochplateau zu der riesigen Schlucht. Als bei unserer Ankunft das Navi aber wieder irgendwas um die 2200 Meter anzeigte, ahnten wir schon: wärmer ist es hier auch nicht. Als uns das auch der Ranger bestätigte, beließen wir es bei einer Stipvisite und fuhren talwärts in ein kleines Motel (muss man ja schliesslich auch mal eine Nacht verbracht haben). Entsprechend wenig haben wir von dieser riesigen Schlucht mitgenommen. Denn Grand Canyon ist eben Grand und nicht mal eben in knapp 2 Stunden zu erkunden. Ohnehin empfanden wir ihn bei weitem nicht so spektakulär wie seinen Vorgänger, aber wahrscheinlich muss man sich für diesen Koloss einfach mehr Zeit nehmen.

Wieder zurück in Carpenteria angekommen, hieß es jetzt aber wirklich: Bronco muss weg... der Arme... denn in fünf Tagen ging unser Flieger. Schon zuvor hatten wir einige Interessenten, doch irgendwie wollte der Funke nicht überspringen. Das änderten sich allerdings als wir Jeff trafen. Er war von allem begeistert, vom Auto, unserer Tour und natürlich uns :-) Zwar wollte er sich noch ein anderes Auto angucken, doch tendiere er klar zu Bronco. Das sagte er uns Tag für Tag und plötzlich hatte er sich für ein anderes entschieden. Schön für ihn... jede Menge Stress für uns. Also klapperten wir schweren Herzens die Cardealer in Santa Barbara ab und gerieten dabei an Woody. Ein kleiner, ausgeflippter, dunkelhäutiger Typ, der mehr Entertainer als Autoverkäufer war. Stolz zeigte er uns seinen 67er Mercedes, in dem er Drew Barrymore zur Hochzeit gefahren hat ( es gab sogar Beweisfotos) und versuchte mit zahlosen Telefongesprächen für eine Provision von 100$ Bronco direkt an den Mann bzw. an die Omma zu bringen. Beinahe wäre es auch hier zum Abschluss gekommen, doch zeigte sich mal wieder die ungeliebte check engine Leuchte ( hatten wir schon vorher checken lassen, ist kein großes Problem, sieht aber kacke auf) und zum anderen wollte die Omma ne Klima haben. Hat der Bronco aber nicht.Also was nun?

 Wir haben Woody den Verkauf unseres Bronco anvertraut und dank seiner Hilfe und Angis (vielen Dank dir noch mal fuer alles), die sich auch um den ganzen Papierkram gekuemmert hat, konnten so die letzte Nacht bei Andees Tochter Karina schlafen. Am naechsten Tag fuhr sie mit uns noch zu den wichtigsten Plaetzen L.A. wie dem Hollywood Boulevard (voll unspektakuaer uebringens, wie wir fanden) und zu einigen beruehmten Straneden. Dann wurde schnell noch Badehose und Bikini fuer Tahiti gekauft, weil ohne datt geht ja mal gar nicht, woll?

Karina sagte uebrigens sie wohnt in einer der sichersten Gegenden von L.A. Vom Gegenteil wurden wir am naechsten Morgen ueberzeugt, als 4 Helikopter ueber unserem Haus schwirrten, weil sie eine bewaffnete Frau einzufangen versuchten und uns die Nachbarin riet, die blockierten Strassen zu meiden.

Doch wir schafften es unbeschadet zum Flieger, der uns zur Waerme und zur Suedsee bringen sollte!

Keine Sorge, der nächste Bericht von Tahiti fällt bestimmt kürzer aus, weil wir uns vom ganzen Reisen natürlich auch mal ausruhen müssen:-)  und da haben wir uns feste vorgenommen, neben Cocktailschlürfen das Baden im Meer ganz GROSS zu schreiben!

 

 

Auf der 101 gen Süden

Sonntag, 21.04.2013

Voller Einsatz fuer das Bier Gamnam Style with Petterson... aeehh Parson Woooooodyyy the Gooodddyyy Gruppenkuscheln bei Angie Huuuhhh kalt rrrrrrrrrrrr Hach... 16 again ne watt schoen ne watt schoen 2 freeeiiiheeeit die leckersten Zitronen... einfach im Garten mmh Krasse Ping Pong Action im Heavy Metal Schuppen Its hotube time yeeaahh! ich will hier raaaus!!! Undercover Seepferdchen Interaktives Lernen auch fuer tiny tiny Thorstens mmmmh lecker die Amis halt hehe Bill der boese Cablecarfahrer in San Francisco Cable Car in San Francisco Zaehneputzen und ueber die Ureinwohner lernen Einkaufen im Walmart der ist soooo grosss! und hier liebe Kinder seht ihr wie alt der Baum schon ist deepwood kein passenderer Ort als hier :-) Eagles dont have any borders beautiful waterfalls Hairy trees mal wieder ein schooender sunset unser Bronco am Strand son snack muss sein woll? tschoooee lieber Bronco! Wir hatten dich sehr gerne...

Wie wir diese ganzen Eindrücke in einem Eintrag verarbeiten sollen, wissen wir auch noch nicht. In 17 Tagen haben wir so ca. 5000 km abgerissen, von den fast 4000 km in Kanada mal ganz abgesehen!! Unsere Popos hätten bestimmt schon die Form unserer Sitze angenommen oder umgekehrt, wären wir nicht immer wieder wunderschöne Trails gelaufen, Ski gefahren, Joggen gewesen oder hätten sonstige sportliche Aktivitäten unternommen.

Auf jeden Fall haben wir uns am meisten auf warme Campingverhältnisse gefreut, aber die ließen noch gute 1400 km auf sich warten. Aber was erzählen wir euch von Temperaturen, bei eurem Jahrhundertwinter:-) So hieß es dann abends immer sehr gut organisiert zu sein, um wenigstens ein halbwegs warmes Essen zu haben oder nicht das ein oder andere Mal im Regen zu speisen. Doch mit jeder Meile gen Süden verbesserte sich unsere Lage und Ablenkungsmöglichkeiten wurden uns von der Landschaft reichlich geboten.

Am zweiten Tag schon finden wir einen Strand, an dem die Amis mit ihren SUV's drauffahren dürfen... geil, denken wir, das wollen wir natürlich auch:-)  So gibt's dann mal Mittach auffer Kühlerhaube mitten am Strand, woll? Und natürlich wurde Bronco da auch ordentlich auf seine Outdoorfähigkeiten hin geprüft... und er bleibt der Klassenbeste!!!Keine 100 km weiter südlich umkurvten wir ein pitoresques Kap und unter uns lag ein mindestens 20 km langer Sandstrand. Alles klar hier bleiben wir :-) Direkt in den Dünen und im Genuß der ersten richtigen Sonnenstrahlen - Manzanita gefällt uns so gut, dass wir beschließen 2 Tage zu bleiben. Wir weihen Thorstens neue Joggingschuhe ein und gehen anschließend das erste Mal im Meer baden... Es kommen bestimmt noch wärmere Gefilde!

Unser Weg führte uns immer weiter auf der 101 an der Küste Oregons entlang. Wir sahen Sanddünen, die eher an die Sahara als an die Pazifikküste erinnerten, kamen am 'sprouting horn' vorbei - ein Naturschauspiel, bei dem das Meerwasser wie bei einem isländischen Geysir in die Höhe geschleudert wird, und obwohl wir schon gefühlte 30  Wasserfälle gesehen haben, hat uns der oregonische doch noch mal ordentlich von den Socken gehauen. Kurz um, Oregon ist einfach ein Knaller.

Aber Kalifornien sollte in unserer Bewertung auch ordentlich wegkommen. Denn wer die wahrscheinlich größten und mächtigsten Bäume der Welt hat, kann ja auch nicht so schlecht sein. Diese riesigen Giganten haben uns mächtig beeindruckt und uns noch mal gezeigt, wie winzig wir doch eigentlich sind. Über 3000 Jahre und bis zu 100 Meter können diese Baumriesen werden. Um diese einmaligen Eindrücke verarbeiten zu können, griff Elisa zum Glas oder besser gesagt zur Dose und Thorsten zur Kippe ( keine Panik, bin seitdem wieder clean) und ein wunderschöner Roadtrip-Tag endete mit einem Schlafplätzchen direkt am Meer auf der Klippe mit Sonnenuntergang - Romantik pur... von wegen! Boah, habt ihr ne Ahnung wie laut so Wellen nachts sein können?! Aber wir alten Camper sehen natürlich nur die guten Seiten und genießen dafür unser Lieblingsstandard-Frühstück (mmh... lecker Müsli mit Früchten) mit Seeblick - laut bleibt's trotzdem:-) Als nächstes stand San Francisco auf dem Programm, worauf Elisa sich schon seit Tagen freute. Thorsten hingegen war an diesem Tag mal einfach müde (siehe laute Wellen), und während Elisa es kaum erwarten konnte, über die Golden Gate Bridge in die weltberühmte Hippy Stadt reinzufahren, wollte Thorsten nur eins: schlafen! Zudem gehen so viele Kilometer zusammensitzend in einem Auto gehen auch nicht spurlos an einem vorbei: der erste richtige Lagerkoller stellte sich ein! Aber nachdem wir dann schweigend zu Fuß in ein anscheinend dubioses Viertel gerieten, hatten wir uns auch ganz schnell wieder furchtbar lieb:-) Und zu zweit ist Cable car fahren, downtown erkunden, am Pier entlang laufen und Seelöwen bestaunen, ja doch viel schöner.

Anne aus Remscheid hatte uns per Email ganz viele schöne Orte rund um San Francisco genannt ( warum auch immer, wohnt sie doch in L.A.) @ Anne: ein Glück hast du uns nicht noch mehr aufgeschrieben, denn es war ganz schön anstrengend, die alle in der kurzen Zeit abzuarbeiten ;-)Einer dieser Geheimtipps ist Monterey mit einem der weltbesten, wenn nicht gar dem besten Aquarium auf der berühmten Cannery Row (John Steinbecks Wohnort und Inspiration für viele Werke, Elisas kleine Bildungskunde). Wir sind völlig hingerissen von der Unterwasserwelt, wie den ganzen kleinen Fischis und Seepferdchen, gewaltigen Thunfischen und Haien und leuchtenden Quallen, die uns dort präsentiert werden. und das Schönste: das meiste ist interaktiv und das heißt viel Anfassen und Begreifen:-)  Da können sich deutsche Museen mal ne Scheibe abschneiden. Allerdings bedeutet das auch tons and tons and tons of children:-) Als wir am nächsten Tag in Richtung Santa Barbara aufbrachen, kamen wir an einer 15000 kopfstarken Seeelefanten-Kolonie vorbei. Fette rülpsende, scheinbar unbewegliche Viehcher, die ihre wahre Eleganz erst im Wasser entfalten. Kannste nicht sehen, kannste nur glauben!

Kurz darauf steigt die Vorfreude auf ein Wiedersehen mit zwei echten Remscheider Urgesteinen am anderen Ende der Welt. Angi in Santa Barbara bzw. Carpinteria und Anne in L.A.... Soweit der Plan! Als wir bei Angi ankommen und uns im hottube (zu deutsch: Whirlpool) im Garten bei klarem Sterenhimmel und nem Bierchen erst mal von der ganzen Fahrerei erholen, telefoniert Elisa mit Anne und es stellt sich heraus, dass wir doch einfach an der Anne vorbeigefahren sind!!! Denn anstatt in L.A. wohnt sie doch tatsächlich 600 km nördlich ganz in der Nähe von San Francisco. Ist das nicht krass??? Natürlich ist die Enttäuschung groß und Elisa ist den Tränen nahe, doch wer weiß, wofür es gut ist! Und spätestens bei Annes und unserer Rückkehr nach Deutschland können wir richtig drüber lachen.

Jetzt hieß es erst mal sich mit Angi ein paar Tage wie mit 16 fühlen... nur besser. Da Angi uns erzählte, dass sie in einer Studenten-WG wohnt, erwarteten wir ein mehrstöckiges Gebäude samt dreckiger Kochniesche. Doch in Kalifornien scheinen die Studenten anders zu leben. Wir dachten zuerst unser Navi spinnt, als wir in dieses noble Viertel einbogen, aber unsere Residenz für die nächsten 4 Tage sollte tatsächlich ein eingeschossiges amerikanisches Vorstadtparadies sein. Neben Angi, ihrer super lustigen Gastmutter Sharon und Gastvater Earl sind 4 Studenten aus dem gesamt asiatischen Raum und ebenso viele Hunde vertreten. In dieser lustigen Konstellation flogen die Tage nur so ins Land. So wanderten wir Tag für Tag (auch ohne Muttis Erlaubnis) mit Angi die Berge hinauf, guckten uns die reichen Villen der Promis in Montecito an (Brad oder Jennifer... egal, wir wissen jetzt wo euer Auto steht), gingen im Meer baden oder entspannten einfach im hottube - immer dabei ne kleine Büchse Bier... ne watt schön, wie früher!!!

Und das war nicht das letzte Mal, dass wir in Carpinteria vorbei schauten. Doch dazu später mehr. Denn 5000 Kilometer sind eben nicht so einfach erzählt. Auf Bilder müst ihr leider auch noch warten, denn auf Moorea ist das mit dem Internet so eine Sache... was mal ganz nebenbei auch gar nicht immer so schlimm ist:-) 

Its super, totally, awesome, epic Tofino-Time

Sonntag, 07.04.2013

Es war einfach umwerfend bei Nadineund schoen war et auch nochGanz schoene Ferkel diese KrabbenVerrueckten Huehner, sag ich euchFotogeiles Lischen ;)Ganz allein am einsamen StrandTurnen war immerhin ne 2,7In the jungle... the mighty jungle... und jetzt die AffenWas ist denn da passiert?Krasse SeesterneAdieu SkischuheWindgeschuetztWassermannschoen am Entspannen dranund am Erkunden... das echte Meer war dann aber doch zu kaltThorsten und seine MaedelsJa extra fuer die hotspringswowder djungle walkhuhu wir sindsdie Sportstudenten am Werkextreme climbing without sicherung, krass woll?extreme climbing teil 2Tofino Burito mmmmah yam yamKurzversion: Raus aus den Rockies, rein in die USA, rauf auf die Berge, raus aus den USA und drauf auf die Insel!

Heißt im Klartext: Ganz schön viel Fahrerei für unseren Bronco, aber er macht das alles super mit! Dabei sah es kurzfristig gar nicht mal so gut aus. Aber ein Glück waren wir ja nochmal bei unseren Leiheltern Andee und Arne eingekehrt. Und so wurde aus der horrenden 500 Dollar Rechnung ein 100 Dollar blaues Auge. Und aus einer angedachten 1 x Übernachtung wurden vier wonderful, amazing days mit vielen sightseeing Touren rund um Tacoma. Mit lustigen Zwischenstopps an einer echten deutschen Bäckerei samt grantiger Omma hinter der Theke, die uns auf unsere Frage, wie man Mettwurst auf Englisch übersetzt, mit herrlichstem deutschen Dialekt unfreundlich antwortete: "You can't translate Mettwurst. Mettwurst is Mettwurst and Leberwurscht is Leberwurscht!!!" Wo se Recht hat, hat se Recht, woll?! (Kurze Randindo: Aufgrund vonne Sehnsucht nache Heimat hammwa uns nen kleinen Dialekt angewoehnt, woll!)

Als Abschluss wartete dann noch der erste getrennte Abend voneinander auf uns... krass, ne?! Thorsten spielte Poker mit Arne und seinen Jungs, Elisa ging mit Andee ins Kino.

Da wir uns dann aber dann doch gegen weitere 4 Wochen Tacoma entschieden, sind wir Richtung Vancouver Island aufgebrochen, von der alle schwärmten und schwärmen... ( hier ist ein digitales Eselsohr: wer ne Lesepause braucht, kann ja Morgen wieder einsteigen:-)

So weiter im Text:

Kurz vor der Fähre nach Vancouver Island wartete der Olympic National Park noch mit einem Augenschmaus auf uns. (Achtung Geheimtipp!!! Ist nämlich echt schön da und bei weitem nicht so bekannt wie die kanadische Insel)

20 km von Port Angeles entfernt kochten wir unsere Nudeln (Nein, diesmal ohne Käse:-) Jessi, weil wir ja die Wochen zuvor schon ordentlich Pfannekuchen verdrückt haben) vor einem kristallklarem, riesigem See inmitten der Berge.

Viel mehr kann Vancouver Island uns ja jetzt auch nicht mehr bieten... hamm wa gedacht...

Doch allein schon Victoria ist ein Erlebnis, denn Little Britain lässt grüßen. Und auch die zwei Tage im Goldstream Provincial Park mit den uralten Cedarbäumen beeindruckten uns so sehr, dass wir drei Stunden im strömenden Regen rumliefen. (Ein Glück erfuhren wir erst später, dass wir uns mitten im Pumagebiet befanden, uijuijui!)

Aber Tofino haute uns erst richtig aus den Socken. Für uns ein Stück vom Paradies:-)

Nadine (eine gute Freundin von Elisas Cousine Marion) empfing uns direkt super totally herzlich und der Wein lief in Strömen. Wir fragten nach 1-2 Übernachtungen, sie bat uns direkt 3 Wochen an. Auch die Katzen von Nadines Mitbewohnerin wollten uns einen kleinen Willkommensgruß hinterlassen - so fand Elisa 2 dicke Überraschungshäufchen neben dem Bett am nächsten Morgen.

Also schnell raus aus dem Bett und Frühstück am Dock mit lecker Rührei und mmmmh Humus:-)  Doch die wahren Höhepunkte warteten noch auf uns. Nadine entführte uns zu den schönsten Stränden Tofinos. Und zum Abschluss des Tages marschierten wir durch einen wilden Urwaldtrail, der mit Abseilen, vielen Stolperwurzeln, umgefallenen Bäumen, metertiefem Morast und den Pumas im Nacken uns alles abverlangte. Allerdings wurden wir mit einem Strand und einer Aussicht belohnt, wie es sonst nur die ersten Siedler erfahren haben koennen - WOW!

Die Tage flogen nach Tofino-Time nur so ins Land und als Krönung fuhren wir noch zu den Hotsprings. Allein die Fahrt dahin war schon lohnenswert. 1½ Stunden mit dem Boot in die Wildnis und Einsamkeit Kanadas. Wir sehen wilde Otter (unsere groessten Verwandten zur Zeit, denn sie essen auch 2/3 ihres Koerpergewichts J), Seerobben und super viele Weisskopfseeadler (das amerikanische Wappentier, fuer die Musik- und Kunststudenten unter euch: kurze Bildungskunde vom Thorsten) und sind einfach nur hingerissen von dieser wunderschoenen und beeindruckenden Landschaft. Ein halbstuendiger Marsch fuehrte uns dann zum wahren Highlight der Tour: eingebettet in schwarzes Vulkangestein rekelten sich die kleinen Wassernixen und der kleine Wassermann in den 40 Grad warmen Hotsprings. Als Abkuehlung kam dann immer mal wieder ne 5 Grad eiskalte Welle reingeschwappt… einfach genial. Manchmal is so ein Leben als Globetrotter doch gar nicht so schlecht, woll!?

Am liebsten haetten wir wirklich gerne die angebotenen 3 Wochen in Anspruch genommen, aber es warteten noch weitere 3000 Meilen mit noch mindestens weiteren 3000 Abenteuern auf uns.

Can I have a snack please?

Montag, 01.04.2013

Salzmehlteig anmalen braucht viiiel Konzentration Jaaa der klitze kleine Thorsten wurde tatsaechlich 29 Ollie and the snowpenguin Langlauf im Park..finden wir stark our super lovely hostfamily Shawn, Ollie and Jen Die tante guckt aber komisch!!! Yeeaah the snowball landed in the water! Canadian greeting scream Snowtime building a snowpolice car for OllieFernie wunderschoen von ganz ganz oben am Polar PeakUnser Freund Alex The three sisters Moose-whistler with the harmonika schwupps weg war se The stick hero fighter Thorsten bei der Arbeit unsere Strasse Its Schnitzeltime... bekanntes Bild an Thorstens Geburtstag Der Eisweg yeeaaahh Teeecate Thoorstiii ob datt wohl weh tut? Augen zu und durch ?! Teeecattee Schnelisa 2 The Griz says hello Babyrennen mit Lockschnullern und Keksen Snowlisa

Von der großen Stadt geflüchtet waren wir sehr froh wieder in die Berge zu fahren und Fernie gefiel uns direkt auf Anhieb.  Für zwei Tage hatten wir uns in einem Hostel mit dem billigsten Bier der Stadt eingemietet. Das daraus direkt drei Wochen wurden, konnt ja keiner ahnen, woll?

Da das ja mit unserem Working-Visum nicht geklappt hat, weil die blöde Botschaft nach Wien umgezogen ist, haben wir uns bei diversen cash-jobs beworben. Und seht her, wir die vertrauensvollen Deutschen haben doch glatt sofort nen Babysitter Job gefunden. 3 x die Woche für 4 Stunden den kleinen 2 1/2 jährigen Oliver bespaßen und dafür mitten in den Rockies in einem basement appartement wohnen und abens von Jen ein leckeres Abendessen gekocht bekommen. Ja und die Arbeit war natürlich furchtbar anstrengend wie ihr euch vorstellen könnt.

Puuuh Schneemänner und Schikdkröten und Polizeiautos bauen, auf der steilen Schneerutsche den Berg hinab sausen und den kleinen Olli auf seinen Mini-Langlaufskiern durch den wundervoll verschneiten Park ziehen. Hinzu kamen noch wilde Musiksessions mit selbstgebauten Instrumenten, Memory spielen und German dancing parties celebrieren- Als sich dabei allerdings Olli die Hose runter zog, fragten sich Shawn und Jen schon, ob diese German dancing parties nicht doch nur für Erwachsene wären:-)

Doch bei all den Aktivitäten durfte eins nicht fehlen und daher kam spätestens nach 1 Stunde die Frage im besten Oxford Englisch: Can I have a snack please ? In diesen kleinen zierlichen Körper von kaum mehr als 12 kg passten eine unglaubliche Menge an Früchten und Gemüse.

Um uns dann mal von der ganzen anstrengenden Arbeit zu erholen, gönnten wir uns dann noch den ein oder anderen Skitag - Thorsten hat zu allem Überfluss von unserm alten Kumpel Alex, den wir jetzt schon in 3 verschiedenen Hostels kennengelernt haben, einen Season-Skipass geschenkt bekommen. Danke nochmal Alex aus Tübingen:-) Oder wir erholten uns bei langen Wanderungen durch die wunderschönen Wälder.

Unsere Gastfamilie ist uns sehr ans Herz gewachsen und obwohl wir uns sehr auf unsere nächsten Abenteuer freuten, fuhren wir auch mit einem weinenden Auge weg. Vor allen Dingen werden wir die allmorgentlichen Fragen vermissen. Wenn Ollie uns noch nicht sehen, aber hören konnte " oh who is that?" und dann mit einem strahlenden Gesicht " Oh good morning Elisa WHERE is Thorsten? ( Reihenfolge der Namen können wahlweise gewechselt werden)

Achso, zu guter Letzt darf eine kleine Anekdote zur kanadischen Tierwelt natürlich nicht fehlen:-) Also bei unserem 4 Stunden Marsch sind wir keiner menschen Seele begegnet, dafür aber einem 1.50 m beinlangen Bären. Ach ne, das Moose war doch kein Bär ... ein Glück, aber dafür echt riesig. Und da wir gehört haben, dass man aber auch solchen kanadischen riesen Elchen mit Vorsicht begegnen sollte, packte Elisa ihre Mundharmonika aus und versuchte den Elch mit ihrem Klängen zu besänftigen, während Thorsten direkt zu seiner vertrauten Lieblingswaffe griff... Der STOCK! Naja das Moose schien ziemlich unbeeindruckt von uns zu sein, wären wir aber auch, wenn wir einen 1 Meter großen Kopf hätten!

Fotos folgen, wenn wir nicht zwischen Tür und Angel in einem Einkaufszentrum namens Fred Meyer sitzen:-) 

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